Der Ausdruck
Wellness wird oft mit Thermen verbunden. Es gibt zwar ein viel größeres Spektrum an Aktivitäten, die Wellness, also Wohlbefinden spenden, aber es hat einen Grund, warum die Assoziation zur Therme so oft passiert:
Die
Sauna. Saunieren spendet Erholung für Körper und Seele. Die entschlackende Wirkung erleichtert den Organismus von vielen Giftstoffen, die Muskeln entspannen sich und die Wärme hat gute Auswirkungen auf den Hals- Nasen- Ohren- Bereich. Die Haut wird gereinigt und gestrafft- wenn man alles richtig macht, ist die Sauna fast so etwas wie eine Lebensenergie- Tankstelle.
Wie macht man alles richtig, wie nutzt man die Sauna optimal?
- Nehmen Sie Sich auf jeden Fall ausreichend Zeit. Ein bis zwei Stunden für den Saunagang einzuplanen sind optimal. Aber als Anfänger gilt, Wohlfühlen ist alles. Wenn es zu anstrengend wird, gehen Sie. Jeder Organismus ist anders und so lange man solche Temperaturen nicht gewohnt ist, sollte man sich nicht zu mehr „Saunaminuten“ zwingen.
- Reinigen Sie Ihre Haut vor dem Saunagang und, was wichtig ist, betreten Sie die Sauna nur trocken. Trockene Haut schwitzt schneller und so ist der Reinigungseffekt wirksamer.
- Die letzten zwei Minuten des Aufenthaltes sollten Sie sitzend in der Sauna verbringen. So kann sich der Kreislauf wieder auf das nachfolgende Stehen und Bewegen anpassen.
- Es ist besser, nichtgleich nach dem Verlassen der Sauna zu duschen oder in ein Wasserbecken zu gehen. Besser man begibt sich erst einmal an die frische Luft, der Körper braucht vor allem eines, Sauerstoff. Erst danach sollte man sich kalt abduschen oder in ein Becken tauchen. (Davor sollte aber zumindest der Schweiß abgewaschen worden sein.)
- Ein Geheimtipp: Verwenden Sie nach dem Abkühlen ein warmes Fußbad. So kann der Körper am allerbesten die Temperatur wieder ausgleichen. Und wer danach noch einmal die Kaltwasser- und dann Warmwasser- Prozedur vollzieht, der trainiert seine Adern am besten!